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In der Rhein-Mosel-Fachklinik wird umgebaut

04.04.2007, Krankengebäude-Sanierung in sechs bis sieben Jahren fertig – Rund 20 Millionen Euro werden investiert

Die Rhein-Mosel-Fachklinik ist mit 916 Betten und rund 1.200 Mitarbeitern eines der größten Krankenhäuser im Land. Um den Patienten, die aus einem weiten Umkreis nach Andernach kommen, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, wird jetzt kräftig in die Infrastruktur investiert.

Im Klinischen Zentrum der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach werden derzeit vier Stationen für rd. 3,5 Millionen Euro komplett umgebaut, um die Patienten in dem 1980 eröffneten Gebäude zukünftig zeitgemäß unterbringen zu können. Denn wie Verwaltungsdirektor Werner Schmitt im Gespräch mit der Rhein-Zeitung sagt, wirkt sich ein entsprechendes Ambiente positiv auf die Stimmung von Mitarbeitern sowie Patienten und damit auch positiv auf die Genesung aus.

Neben den Stationen KF 1, 2 und 3 wird auch die Station Neurologie 3 von Grund auf saniert. Hier soll nach dem Abschluss der Arbeiten die Schlaganfalleinheit eingerichtet werden, die sich momentan noch auf der Station Neurologie 1 befindet. Die Umbauten sind Teil eines Gesamtsanierungsplans für die Rhein-Mosel-Fachklinik.

Bisher wurden die Stationen KM 1 und 2 sowie das Haus am Rennweg saniert. Sowohl Werner Schmitt als auch Peter Lüttchens, Bereichsleiter für die Gebiete Wirtschaft, Technische Dienste / Bau, gehen davon aus, dass die Komplettsanierung des Klinischen Zentrums in zwei bis drei Jahren abgeschlossen ist. Der Hauptteil der Arbeiten soll bereits Ende dieses Jahres fertig gestellt sein.

Nach und nach werden die übrigen Krankengebäude der Klinik, die für die Bereiche Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie zuständig sind, generalsaniert. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Bauzeit von sechs bis sieben Jahren und einem Mindestinvestitionsvolumen von rd. 20 Millionen Euro. Bei der Sanierung wird der Schwerpunkt zunächst auf die patientennahen Bereiche gelegt.

Wenn die Arbeiten in den bisherigen Stationen KF 1 und 2 abgeschlossen sind, sollen die beiden gerontopsychiatrischen Stationen des Maria-Hafner-Hauses dort einziehen. Die Betten und Funktionen der Stationen, die bislang in diesem Bereich untergebracht waren, sind nach Angaben von Schmitt und Lüttchens innerhalb der Klinik neu verteilt worden. „Wir reorganisieren diese Bereiche, um näher an den diagnostischen Einrichtungen des Klinischen Zentrums zu sein“, erläutert der Verwaltungsdirektor. „Damit können wir unseren Patienten künftig Transporte von einem Haus in das andere ersparen.“

Mit den Umbauten soll nach den Worten Schmitts ein jahrelanger Sanierungsstau abgebaut werden. Wie die RZ berichtet hat, wird derzeit auch in die zur Rhein-Mosel-Fachklinik gehörende Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie investiert. Rund 18 Millionen Euro fließen in den ersten Abschnitt einer Erweiterung des Geländes und den Bau eines neuen Gebäudes, um die Überbelegung zu beseitigen.

Rhein-Zeitung, 4. April 2007

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