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Wirtschaftlichkeit und hohe Behandlungsqualität gehen Hand in Hand

13.03.2007, Das Landeskrankenhaus besteht schon seit zehn Jahren

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Landeskrankenhauses – Anstalt des öffentlichen Rechts – fand in der vergangenen Woche im Konferenzzentrum der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach eine Festveranstaltung statt. Nach der Eröffnung durch den Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, Norbert Finke, sprach Malu Dreyer, Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Rheinland-Pfalz, ein Grußwort.

Die Staatsministerin betonte, dass es vor zehn Jahren zur Gründung des Trägerunternehmens Landeskrankenhaus auf vielen Seiten Bedenken gegeben habe, diesen Schritt zu gehen. Viele hätten es seinerzeit befürwortet, den Weg der Privatisierung zu gehen. Dass man jedoch einen anderen Weg eingeschlagen und sich dies als richtig erwiesen habe, bestätige sich aus heutiger Sicht vollkommen, so Dreyer. Einen besonderen Dank sprach Dreyer der gesamten Geschäftsführung, dem Aufsichtsrat, aber vor allem auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus.

Norbert Finke freute sich, dass derart viele Gäste zur Festveranstaltung erschienen waren, darunter auch Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer. Aufsichtsratsvorsitzender des Landeskrankenhauses (AöR), Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Beigeordnete der Landkreise und Städte aus den verschiedenen Standorten der Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR) sowie Vertreter der verschiedensten Organisationen.

In seinem Vortrag blickte Finke auf die vergangenen zehn Jahre zurück und erläuterte, dass man zum Startzeitpunkt 1997 zwei Maximen zugrunde gelegt habe: „Zum einen kurzfristig eine wirtschaftliche Konsolidierung aller drei Einrichtungen zu erreichen und zum anderen das Landeskrankenhaus und seine Einrichtungen zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen mit vielfältigen ambulanten, teilstationären und stationären Leistungsangeboten zu entwickeln.“

Beide Ziele wurden in kürzester Zeit erreicht. So hat sich das Umsatzvolumen des Landeskrankenhauses (AöR) von rd. 80 Millionen Euro im Jahr 1997 auf heute rd. 126 Millionen Euro entwickelt.

Abschließend sagte Finke: „Angesichts der sich mit unverändert großer Dynamik weiter wandelnden Strukturen im Gesundheitswesen wird die einzig verlässliche Voraussage für die Zukunft der Wandel sein. Gleichzeitig gilt aber, dass der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen der ist, sie zu gestalten.“

In den darauf folgenden Gesprächsrunden wurde die Entwicklung des Landeskrankenhauses (AöR) und seiner Einrichtungen von 1997 bis heute nachgezeichnet. Thematisiert wurden unter anderem das Leistungsspektrum in den Bereichen Psychiatrie und Neurologie, die Entwicklung der Psychiatrischen und heilpädagogischen Heime, der Maßregelvollzug und die gemeinsame Unternehmenskultur, aber auch Behandlungsangebote für Kinder und Jugendliche, Leistungsfelder im Bereich der Rehabilitation und die Entwicklungsmöglichkeiten in den kommenden Jahren wurden angesprochen.

Andernach Aktuell, 13. März 2007

Malu Dreyer, Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, richtete ein Grußwort an die geladenen Gäste.
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