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Arbeitsschutzpreis 2005 an Landeskrankenhaus verliehen

04.01.2006, Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung wurde im landesweiten Wettbewerb mit dem 3. Preis ausgezeichnet

Der Arbeitsschutzpreis wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz jährlich ausgeschrieben und richtet sich an Unternehmen und Betriebe, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz besonders gut in ihren betrieblichen Alltag integrieren. Die Ausschreibung 2005 stand unter dem Motto „Heb`s und trag`s leichter“ und zielte damit auf Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der manuellen Handhabung von Lasten bei der Arbeit ab.

Den 3. Preis erhielt das Landeskrankenhaus (AöR) für sein bereits im Jahr 2003 initiiertes Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Eine Jury aus Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, der gesetzlichen Unfallversicherung, der Arbeitsmedizin sowie der Arbeitswissenschaft wählte die Preisträger aus. „Alle Preisträger haben Vorbildfunktion, denn sie haben erkannt, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesundheitlicher Schutz der Beschäftigten Hand in Hand gehen“, sagte Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer bei der Preisverleihung in Mainz. Der Arbeitsschutzpreis solle Betriebe, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermutigen, sich über die gängige Praxis hinaus für den Arbeitsschutz zu engagieren und kreative Maßnahmen zu entwickeln, die auch für andere Betriebe nutzbar gemacht werden können.

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates zählen auch heute noch zu den am häufigsten genannten Ursachen für krankheitsbedingte Fehlzeiten. Insbesondere die Arbeit von Pflegekräften ist im Krankenhaus häufig mit erheblichen Belastungen der Wirbelsäule durch Heben und Tragen sowie Rumpfbeugungen und –verdrehungen verbunden.

Das jetzt ausgezeichnete Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung in allen Einrichtungen des Landeskrankenhauses verbindet die Schulung im Umgang mit Hilfsmitteln, Angebote der Sporttherapie und Mitarbeiterschulungen im Bereich der Kinästhetik mit Team- und Fallsupervisionen, so dass neben der physischen auch die psychische Komponente mit einbezogen wird.

„Wir freuen uns sehr über die mit dieser Auszeichnung verbundene Anerkennung unseres Engagements im Hinblick auf die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter“, so Rita Lorse, Pflegedirektorin der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, die stellvertretend für zahlreiche beteiligte Mitarbeiter den Preis entgegen nahm. „Wir wissen, dass gesundheitsfördernde Arbeitsplätze zur Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten beitragen. Und zufriedene und engagierte Mitarbeiter sind die Grundlage für die optimale Betreuung und Behandlung der Patienten.“

Andernacher Stadtzeitung, 4. Januar 2006

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