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Fort- und Weiterbildung steht im Vordergrund

30.08.2005, Neues Konferenzzentrum für die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach

In der vergangenen Woche wurde in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach ein neues und modern ausgestattetes Konferenzzentrum auf dem Gelände der Klinik durch die Geschäftsführung des Landeskrankenhauses (AöR) eröffnet. Das Gebäude, das sich inmitten des Klinikkomplexes befindet, wurde zuvor als Zentralküche genutzt. Als deren Standort im Jahr 2000 verlegt wurde, entschied man sich für die Nutzung des Gebäudes als Konferenzzentrum, das nun seiner Bestimmung zugeführt werden konnte.

Die Bauzeit für das Konferenzzentrum belief sich auf rund 1,5 Jahre. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, arbeitete man eng mit dem Landesamt für Denkmalpflege zusammen, um die Bausubstanz zu erhalten und eine Einfügung des Gebäudes in den historisch wertvollen Komplex der Klinik im neoromanischen Stil zu ermöglichen.

Bei dem Konferenzzentrum handelt es sich um einen Nutzungskomplex, der einen Begegnungs- und Foyerbereich, einen Bürokomplex für acht Mitarbeiter der Rhein-Mosel-Fachklinik und der Rhein-Mosel-Akademie, einen Restaurantbereich sowie einen Tagungsbereich mit 1.200 Quadratmetern umfasst. Die Seminarräume im Obergeschoss sind mit modernster Technik ausgestattet, Besprechungen, Konferenzen und Tagungen können fortan hier abgehalten werden. Vorrangig dienen diese Räumlichkeiten jedoch der Fort- und Weiterbildung der Belegschaft. Nach entsprechender Anmeldung können sie auch von externen Interessenten genutzt werden. Eine Nutzung in Form von Ausstellungen und Kulturveranstaltungen ist dabei ebenso denkbar.

Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR), begrüßte die Gäste, darunter viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in den neuen Räumlichkeiten. In seiner Ansprache betonte er die besondere Relevanz der Fort- und Weiterbildung innerhalb der Klinik.

Im Jahr 2004 fanden 281 Veranstaltungen statt, die diesem Zwecke dienten. „Trotz der allgemein schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen haben wir gerne in die Fort- und Weiterbildung investiert und so 3,2 Mio. Euro aus eigen Mitteln aufgewendet,“ erklärte Finke. „Ein erkennbarer Patientennutzen soll entstehen und unsere Ansprüche sollen durch die heutige Inbetriebnahme des Konferenzzentrums unterstrichen werden.“

Die Verbesserung der Fach- und Führungsarbeit wird angestrebt. Abschließend wünschte sich der Geschäftsführer, dass die Belegschaft die gegebenen, vielfältigen Angebote rege nutzen möge. „Ich wünsche der Rhein-Mosel-Akademie, dass sie die Herausforderung der betrieblichen Fort- und Weiterbildung annimmt und dass zu erreichende Ziele gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt werden.“

Auch Oberbürgermeister Achim Hütten richtete ein Grußwort an alle Anwesenden und unterstrich die Bedeutung des Konferenzzentrums. Zudem begrüßte er die Öffnung der Klinik nach außen: „Ich freue mich über die am Rennweg geschaffenen Transparenz“, erklärte er und wünschte der Leitung sowie der Mitarbeiterschaft, dass sich alle selbstgesetzten Zielsetzungen zukünftig auch erfüllen mögen. Werner Schmitt, Verwaltungsdirektor der Rhein-Mosel-Fachklinik, begrüßte die Errichtung des Konferenzzentrums ebenso wie Maria Heuvelmann, Leiterin der Rhein-Mosel-Akademie. Sie betonte, dass „eine große Chance darin liegt, dass wir diese neuen Räume nun gemeinsam erobern dürfen“, und dankte den Initiatoren und Akteuren.

Gaby Hillesheim, Stv. Personalratsvorsitzende, dankte im Namen der Personalvertretung und bezeichnete das Zentrum als „Bereicherung für das Personal und das gesamte Haus“. Sie wünschte abschließend, dass „in diesen modernen Räumen auch ein moderner Geist“ herrschen möge.

Andernach Aktuell, 30. August 2005

Geschäftsführer Norbert Finke betonte den Wert der Fort- und Weiterbildung für alle Einrichtungen in der Trägerschaft des Landeskrankenhauses (AöR).
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