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Wettbewerbsvorteile durch neues KIS erwartet

01.11.2004, Landeskrankenhaus Rheinland-Pfalz beauftragt micom

Das Landeskrankenhaus (AöR) mit seinen sechs Kerneinrichtungen vergibt den Auftrag für ein neues Informationssystem zur Unterstützung der medizinisch-pflegerischen Geschäftsprozesse an die micom GmbH.

Mit der Auftragsvergabe für die Installation eines neuen Informationssystems signalisiert die Geschäftsführung des Landeskrankenhauses den Start in eine neue Ära der Kommunikation und Prozessoptimierung in ihren Kliniken. „Wir wollen einen Partner, der uns auf lange Sicht zur Verfügung steht und unsere Prozesse workfloworientiert abbildet“, so Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, in seiner Eröffnungsrede zur Vertragsunterzeichnung. Gewinner der Ausschreibung und damit zukünftiger IT-Partner ist die micom GmbH, München.

Sechs Kliniken, unter ihnen die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach, die Rheinhessen-Fachklinik Alzey und das Krankenhaus Meisenheim sowie die Reha-Klinik Rheingrafenstein in Bad Münster, sollen mit dem Patienten- und Behandlungsmanagement micom mediCare.plus ihre Kommunikationsprozesse straffen und dadurch Ressourcen gewinnen. „Unsere 800 DV-Arbeitsplätze müssen jederzeit entsprechend der nutzbaren Funktionalitäten für die Mitarbeiter verfügbar sein“, so Norbert Finke weiter. „Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Mitarbeitern ständige Betriebsbereitschaft zu garantieren.“ Innerhalb des Krankenhausbehandlungsbereiches erbringen die Einrichtungen ca. 17.200 Fälle pro Jahr.

micom bedient mit seiner Software-Lösung mediCare.plus eine Reihe großer Kliniken wie den Landschaftsverband Rheinland, Westfalen-Lippe oder die Zentren für Psychiatrie Bad Schüssenried, Weissenau und Zwiefalten. Die Erfahrungen in der Welt der Psychiatrie war für das Landeskrankenhaus mit ein wichtiger Aspekt in der Entscheidungsfindung für den neuen IT-Partner. Die Geschäftsführung verspricht sich vom neuen KIS Wettbewerbsvorteile durch eine höhere IT-Sicherheit und eine verbesserte Ressourcenausnutzung. Gleichzeitig soll das Qualitätsniveau gesichert werden. Mit der definierten Lösung sieht sich das Landeskrankenhaus in der Lage, dem Kostendruck des Gesundheitswesens professionell zu begegnen.

Train-the-trainer-Konzept unterstützt Wissensmanagement
Insgesamt werden ca. 60 Mitarbeiter drei Jahre lang für die Projektarbeit eingesetzt. Key user werden qualifiziert, um das Wissen weiter zu geben und interaktiv mit micom zu arbeiten. „Die Lücken, die sich im Tagesgeschäft durch die Projektarbeit ergeben, haben wir organisatorisch bereits berücksichtigt“, kommentiert Gabriele Döhn, Projektleiterin KIS, ihre Projekteinführungsstrategie.
Begleitet wird das KIS-Projekt von der Umstellung auf eine komplett neue Hardware-Plattform. Eine Citrix-Serverarchitektur wird ab 1. Januar 2005 eine hohe Betriebssicherheit bieten. Es wird lediglich ein Serverstandort für alle Kliniken in Andernach eingerichtet. Ebenfalls erneuert wird das elektronische Archiv mit der Lösung Nexus.MedFolio. Auch die Financials werden durch ein neues Konzept ersetzt. Die Zielsetzung ist dabei, auf Kostenträgerrechnung umzusteigen und betriebswirtschaftliche Prozesse innerhalb des Controllings durchgängig zu gestalten und abzubilden.

Mit Blick auf die Zukunft unterstreicht Norbert Finke seine Intention, integrierte Versorgungsformen zu realisieren. Dazu gehören die Vernetzung mit zuweisenden Ärzten, die Anbindung von RIS-/PACS-Systemen und die Möglichkeit, den einweisenden und nachbehandelnden niedergelassenen Ärzten Einsicht in die Patientendokumentation zu geben. Finke resümiert: „Für die Zukunft hoffen wir auf die Innovationskraft von micom und Nexus.“

Management & Krankenhaus, November 2004

Norbert Finke, Geschäftsführer Landeskrankenhaus (AöR), und Ralf Heilig, Geschäftsführer micom, bei der Vertragsunterzeichnung am 19. August 2004
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