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Neue Monitoreinheit in der Rhein-Mosel-Fachklinik

17.07.2002, Moderner Überwachungsbereich in Neurologischer Abteilung

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 10. Juli die neue Monitor-Überwachungsanlage der renovierten Station Neurologie der Rhein-Mosel-Fachklinik (RMF) Andernach präsentiert.

Die neurologische Abteilung der RMF, in der Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur behandelt werden, leistet mit rund 1700 Aufnahmen jährlich die neurologische Akutversorgung im Einzugsbereich der Klinik. 1980 wurden damals neu eröffnete Klinische Zentrum drei akutneurologische Stationen mit insgesamt 54 stationären Betten eingerichtet. Seit März dieses Jahres verfügt die Station Neurologie 1 über einen Überwachungsbereich mit moderner Monitoreinheit.

Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungen insbesondere nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, oder mit Status epilepticus (gehäuftes Auftreten schwerere Epilepsieanfälle), werden mit moderner Technik engmaschig überwacht. Die Monitoreinheit misst kontinuierlich Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Blutdruck, Puls, Temperatur und ist zudem mit einem elektrischen Warnsystem ausgestattet, das eine Verschlechterung des Zustandes der Patienten automatisch anzeigt.

Die Monitore für jeden einzelnen Patienten sind beweglich, sodass die Überwachung, muss der Patient beispielsweise zu diagnostischen Untersuchungen transportiert werden, nicht unterbrochen werden muss.

„Die verbesserte Behandlungsvoraussetzung sind hervorragend auf die Bedürfnisse einer neurologischen Akutstation ausgelegt“, so Dr. Fritz Hilgenstock, Leitender Abteilungsarzt der Neurologie und Ärztlicher Direktor der RMF. Die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spiegele sich damit auch immer mehr in der apparativen Ausstattung und in der äußeren Gestaltung der Abteilung wieder. „Wir sind heute in der Lage, Schlaganfallpatienten in allen Stadien des Krankheitsbildes zu behandeln und zu versorgen.“

Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses, schilderte in seiner Begrüßung von der ersten Planungen bis zum Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen. In der ersten Hälfte des Jahres 2001 wurde die Station Neurologie 1 modernisiert und vier Betten als Überwachungseinheit eingerichtet. Im Dezember des gleichen Jahres wurde schließlich die apparative Ausstattung der Überwachungseinheit mit einer zeitgemäßen Monitoranlage vervollständigt. Damit hat das Landeskrankenhaus rund 240.000 Euro in die Modernisierung der neurologischen Abteilung investiert und „die Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten noch einmal verbessert“.

Zusätzlich wurde das Stationszimmer verlegt und vergrößert, eine Klimaanlage installiert und neues Mobiliar angeschafft. Die Überwachungseinheit wurde mit neuen, behindertengerechten Bädern ausgestattet.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung, zu der viele interessierte Mitarbeiter der Klinik erschienen waren, bestand die Möglichkeit, sich von der optimalen Behandlungsvoraussetzung für Patienten der Neurologie zu überzeugen.

Andernach Aktuell, 17. Juli 2002

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