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Abbild der Modernisierung

08.05.2002, Mainzer Sozialministerin Malu Dreyer besuchte Landeskrankenhaus in Andernach

Zu einem Antrittsbesuch kam Malu Dreyer, die neue rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, am 2. Mai nach Andernach. Sie besuchte die Einrichtung des Landeskrankenhauses, um sich über die Zustände seit der Gründung 1997 zu informieren.

Nachdem ihr einzelne Bereiche vorgestellt worden waren, machte sie einen Rundgang durch eine akutpsychiatrische Station der Rhein-Mosel-Fachklinik. Anschließend wurden in der Klinik Nette-Gut zwei weitere Stationen besucht. Besonders positiv war den Begleitern nach eigenen Angaben aufgefallen, dass Malu Dreyer sich die Zeit nahm, mit einzelnen Patienten der Klinik zu sprechen. Sie zeigte sich beeindruckt vom gesamten Leistungsspektrum der Andernacher Kliniken und sicherte ihre Unterstützung, soweit sie möglich sei, zu.

Das Landeskrankenhaus sei ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Modernisierung der Sozialverwaltung in Rheinland-Pfalz auf einem sehr guten Weg sei. Insgesamt sei die Sozialverwaltung im Land nach sechs Jahren des Modernisierungsprozesses bürgerfreundlicher und leistungsfähiger geworden, so die Ministerin.

Gegründet worden sei das Landeskrankenhaus, um für die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, die Rheinhessen-Fachklinik Alzey und das neurologische Krankenhaus in Miesenheim ein flexibles und modernes Krankenhausmanagement zu schaffen. Im Mittelpunkt dieser Neuorganisation stehe das Ziel, die Dienstleistungen für die Patientinnen und Patienten zu optimieren und mit modernen Managementmethoden  die betrieblichen Ergebnisse zu verbessern.

Darüber hinaus sei das Landeskrankenhaus ein wichtiger Partner der Landesregierung bei der Umsetzung der Psychiatrie-Reform in Rheinland-Pfalz. Die drei psychiatrischen Kliniken in Andernach, Alzey und Klingemünster würden parallel zum Aufbau dezentraler Angebote schrittweise verkleinert. Das Landeskrankenhaus trage und gestalte diesen Reformprozess mit, so Malu Dreyer.

Bei diesem Reformprozess handelt es sich allerdings nicht um eine Reduzierung aus Kostengründen. Grundlage ist ein psychiatrisches Konzept im Interesse der Patienten. Durch die Tageskliniken wird der stationäre Aufenthalt nach Möglichkeit verringert. Ein so genannter „Enthospitalisierungsprozess“ soll bei den Hilfebedürftigen, beispielsweise durch Außenwohngruppen, in Gang gesetzt werden.

Die neue Sozialministerin Malu Dreyer lobte die Arbeit der Andernacher ausdrücklich. Durch ihre Arbeit in den Tageskliniken haben sie sehr zur Reform beigetragen.

Andernach Aktuell, 08. Mai 2002

Norbert Finke, Geschäftsführer Landeskrankenhaus (AöR), heißt Staatsministerin Malu Dreyer herzlich willkommen
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