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Gezielte Förderung für geistig behinderte Menschen

03.04.2002, Rhein-Mosel-Fachklinik eröffnet neuen Förderbereich

In den Psychiatrischen und heilpädagogischen Heimen der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach leben 38 Menschen mit geistiger Behinderung. Um diesem Personenkreis adäquate Fördermaßnahmen anbieten zu können, wurde im Haus Rheintal ein spezieller Förderbereich eingerichtet.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der sich zahlreiche Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige und Betreuer im Haus Rheintal eingefunden hatten, stellte Heimdirektor Karlheinz Saage die Ziele der Einrichtung vor. Die Arbeit der Mitarbeiter des Heimbereiches ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, den Bewohnern ein so weit als möglich selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Hierzu werden die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner gefestigt und mit ihnen gemeinsam weiterentwickelt.

Wie dies im einzelnen geschieht, erläuterten Yvonne Becker, Erzieherin, und Thorsten Dietrich, Heilerziehungspfleger, die den geistig behinderten Menschen ein breites Spektrum gezielter Fördermaßnahmen anbieten: Elementare Sinneswahrnehmung im Snoezelenraum, durch basale Stimulation, Musik und Bewegung gehören ebenso zum Programm wie die Entwicklung motorischer Fähigkeiten durch Holzarbeiten oder den Umgang mit Farben.

Die praktische Umsetzung dieser Fördermaßnahmen konnten die Gäste der Feierstunde selbst erfahren: Zahlreiche Musikinstrumente wurden zur Verfügung gestellt, auf denen unter Anleitung der Musiktherapeutin Annette Bossmann und Bewohner gemeinsam mehrere einfache Musikstücke spielen konnten.

„Die Maßnahmen des Förderbereiches sind eng verbunden mit den weiterführenden Angeboten der Psychiatrischen und heilpädagogischen Heime, die auf die Entwicklung von lebenspraktischen Aktivitäten und den Aufbau von sozialen Kompetenzen gerichtet sind“, so Karlheinz Saage in seiner Begrüßungsansprache. „Verwirklicht wurde diese Zielsetzung z.B. mit der Einrichtung einer Wohngruppe im Personalwohnheim der Klinik, in der seit Dezember vergangenen Jahres fünf geistig behinderte Menschen aus dem Heimbereich der RMF ein weitgehend selbstständiges Leben führen und von den Mitarbeitern in einem ihren Bedürfnissen angemessenen rahmen betreut werden.“

Zum Abschluss der Feierstunde nutzten die Gäste die Gelegenheit, bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten im Haus Rheintal mit Bewohnern und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und sich über die vielfältigen Fördermöglichkeiten eingehend zu informieren.

Andernach Aktuell, 03. April 2002

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