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Dr. Gerald Gaß tritt die Nachfolge von Norbert Finke an

12.03.2008, Wechsel in der Position des Geschäftsführers Landeskrankenhaus (AöR

Dr. Gerald Gaß hat die Nachfolge von Norbert Finke als Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) angetreten und wurde von Gesundheitsministerin Malu Dreyer in sein neues Amt eingeführt. Zuvor begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende und Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Christoph Habermann, zahlreiche Gäste und Mitarbeiter des Landeskrankenhauses (AöR).

Ministerin Malu Dreyer würdigte die großen Verdienste des scheidenden Geschäftsführers um die Modernisierung der ehemaligen psychiatrischen Landeskliniken. Dr. Gerald Gaß übernehme ein gut bestelltes Haus und sei gleichzeitig aufgrund seiner hervorragenden fachlichen und persönlichen Qualifikation eine ideale Besetzung für die Nachfolge.

Dr. Gerald Gaß ist Diplom-Volkswirt und Diplom-Soziologe und hat an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main promoviert. Nach seiner Zeit als Assistent an der Universität wechselte er 1996 als Grundsatzreferent im Leitungsstab in das rheinland-pfälzische Sozialministerium. 1999 wurde er Leiter des Referates „Arbeitsmarktpolitik“ und stellvertretender Leiter der Abteilung „Arbeit“. Seit 2001 leitet er die Abteilung „Gesundheit“ und ist Vorstandsmitglied der Landeszentrale für Gesundheitsförderung. Er ist ein ausgewiesener Kenner der gesundheitspolitischen Landschaft in Rheinland-Pfalz und hat bei den letzten Gesundheitsreformen auf der Bundesebene als fachlicher Berater von Gesundheitsministerin Malu Dreyer mitgewirkt.

Dr. Gerald Gaß war in den vergangenen sieben Jahren Mitglied des Aufsichtsrates des Landeskrankenhauses (AöR). Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Ministerium und im Aufsichtsrat des Landeskrankenhauses (AöR) ist er mit den aktuellen Herausforderungen des Unternehmens bestens vertraut.

„Die erfolgreiche Entwicklung des Landeskrankenhauses ist eng mit dem Namen des scheidenden Geschäftsführers Norbert Finke verbunden“, hob die Ministerin hervor. Das Landeskrankenhaus (AöR) vereinigt seit dem Jahre 1997 die ehemaligen Landesnervenkliniken Alzey und Andernach und das Neurologische Krankenhaus Meisenheim als Anstalt des öffentlichen Rechts unter einem Dach. Die Errichtung des Landeskrankenhauses (AöR) ermöglichte ein flexibles, eigenverantwortliches und nach modernen Unternehmensgrundsätzen handelndes Krankenhausmanagement für die drei Landesbetriebe. „Norbert Finke war der erste Geschäftsführer der neu gegründeten Einrichtung und prägte den Prozess der Modernisierung maßgeblich“, unterstrich die Ministerin.

Von Beginn an hat die Geschäftsführung des Landeskrankenhauses (AöR) ihre unternehmerische Entscheidungsfreiheit erfolgreich genutzt und wirtschaftliche Stabilität für die Einrichtungen hergestellt. Trotz der sich mit großer Dynamik verändernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen ist es dem Landeskrankenhaus (AöR) gelungen, die bereits etablierten Angebotsstrukturen in den einzelnen Einrichtungen zu sichern beziehungsweise auszubauen und zahlreiche neue Akzente im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich zu setzen.

Zum 1. Januar 2000 wurden mit dem Kinderneurologischen Zentrum in Mainz, dem Sprachheilzentrum in Meisenheim und der Reha-Klinik Rheingrafenstein in Bad Münster am Stein-Ebernburg drei weitere Einrichtungen dem Landeskrankenhaus (AöR) angegliedert. Zum 1. Januar 2003 kam als letzte Erweiterung das Krankenhaus Hinter der Hofstadt in Meisenheim hinzu. Waren 1997 rund 1.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landeskrankenhaus (AöR) und seinen Einrichtungen beschäftigt, so beträgt die Gesamtzahl der Mitarbeiterschaft heute rund 2.500.

Das Landeskrankenhaus (AöR) ist mit seinen Einrichtungen an den Standorten Andernach, Alzey, Mainz, Bad Münster am Stein und Meisenheim der größte Anbieter des Landes in der Psychiatrie und Neurologie. Neben Akutkrankenhäusern und Rehakliniken betreibt das Landeskrankenhaus (AöR) ein Sprachheilzentrum, zwei Maßregelvollzugseinrichtungen und zahlreiche Tagesklinken und Wohnheime für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Von Januar 2006 bis Dezember 2007 war Norbert Finke Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) und kommissarischer Verwaltungsdirektor des Universitätsklinikums Mainz und Mitglied des Klinikvorstandes. Zum 1. Januar 2008 wechselte er als Verwaltungsdirektor und Stv. Vorstandsvorsitzender an das Universitätsklinikum Mainz.

Andernach Aktuell, 12. März 2008

Dr. Gerald Gaß erläuterte seine Vorstellungen zur weiteren Entwicklung des Landeskrankenhauses (AöR).
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