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Einen „Einstieg in den Ausstieg“ ermöglichen

20.12.2000, Neues Behandlungsangebot in der Rhein-Mosel-Fachklinik vorgestellt

Am Mittwoch, 13. Dezember wurde während einer Informationsveranstaltung der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach die Konzeption der neuen Station zur qualifizierten Entgiftung drogenabhängiger Patientinnen und Patienten vorgestellt.

Das Behandlungsangebot wird in Form der separaten, neu eingerichteten Station „Haus Martinsberg“ auf dem Gelände der RMF ab Januar 2001 für die Behandlung Drogenabhängiger zur Verfügung stehen. Anwesend waren außer dem ärztlichen Direktor der RMF, Dr. Fritz Hilgenstock und dem Leitenden Abteilungsarzt Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. Stefan Elsner auch die qualifizierten Mitarbeiter der neuen Station: Oberarzt Jörg Heisterhagen, Veronika Birkenheier (Sozialarbeiterin) und Karl-Heinz Just (Stationspfleger). Außerdem waren auf Einladung der RMF zahlreiche weitere Fachleute aus Drogenberatungsstellen und Therapieeinrichtungen für Drogenabhängige aus allen Regionen von Rheinland-Pfalz zu der Informationsveranstaltung gekommen.

Zu Beginn sprach der Direktor der Einrichtungen Landeskrankenhaus (AöR), Werner Schmitt, über die Entstehung und Entwicklung dieses neuen stationären Angebotes. Außerdem gab er einen kurzen Überblick über die weiteren Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR): Rheinhessenfachklinik Alzey, Neurologische Klinik Meisenheim, Sprachheilzentrum Meisenheim, Rehabilitationsklinik Rheingrafenstein, das Kinderneurologische Zentrum Mainz und – last but not least – die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach, die als die größte der insgesamt sechs Einrichtungen gilt.

Anschließend stellte der leitende Abteilungsarzt für Sucht und Sozialpsychiatrie der RMF, Dr. Albrecht Quast, das Therapiekonzept der neuen Station in aller Ausführlichkeit vor. Dr. Quast wörtlich: „Das Angebot der Station ist darauf ausgerichtet, den Patientinnen und Patienten einen tragfähigen „Einstieg in den Ausstieg“ zu ermöglichen, eine Abstinenzbereitschaft zu verfestigen, gezielt vorbereitet zu werden auf eine nachfolgende Behandlung, oder sich einem nachgeschalteten psychosozialen Rahmen anzuvertrauen.“ Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung ergab sich eine rege Diskussion mit den Teilnehmer/innen der Veranstaltung, die sich einig darüber waren, dass mit dem neuen Angebot der RMF, die Behandlungssituation für Drogenabhängige in Rheinland-Pfalz entscheidend verbessert wird.

Andernacher Stadtzeitung, 20. Dezember 2000

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