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Über neueste Erkenntnisse schizophrener Erkrankungen diskutiert

09.07.2000, Medizinische Fortbildungsveranstaltung per Satellitenübertragung in der RMF

Als wesentlicher Bestandteil bei der Behandlung von psychisch Kranken gilt in einem psychiatrischen Krankenhaus die Kommunikation. Dies betrifft jedoch nicht nur die Beziehung zwischen Patient und Therapeut, sondern ist gleichermaßen bei der Vermittlung neuester wissenschaftlicher  Erkenntnisse in der medizinischen Forschung und Lehre unabdingbar.

Da der Austausch von Informationen per Satellit in der heutigen Zeit gang und gäbe ist, nutzte man auch in der Rhein-Mosel-Fachklinik diese moderne Form der Kommunikation. Kürzlich nahmen zahlreiche Mitarbeiter/innen der RMF an einem Symposium des Universitätsklinikums Ulm zum Thema „Medizin-TV – Schizophrenie“, einer interaktiven Satellitenübertragung aus Bad Schussenried teil, das auf einer Großbildleinwand incl. Konferenzschaltung in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach übertragen wurde.

Richard Keefe, Duke University Medical Center, North-Carolina/USA, Richard G. Petty, University of Pennsylvania Medical Center/USA, Professor Jeffery Liebermann, University of North-Carolina School of Medicine, Chapel Hill/USA, sowie Professor Manfred Spitzer, Medizinischer Direktor der Abteilung Psychiatrie am Universitätsklinikum Ulm diskutierten via Satellit mit den Teilnehmern aus acht auserwählten Kliniken Deutschlands über neueste Erkenntnisse der Erforschung von schizophrenen Erkrankungen und deren Behandlung.

Richard Petty referierte über die Bedeutung der neuen, besser verträglichen Antipsychotika, die mit wesentlich geringeren Nebenwirkungen eine effektivere Therapie schizophrener Symptome ermöglichen.

Einen Schwerpunkt des Symposium bildete der Beitrag von Professor Manfred Spitzer: Der Vorsitzende des Symposiums beschäftigte sich in seinem Referat ausgiebig mit den neuesten Erkenntnissen in der Hirnforschung. Dr. Stefan Elsner, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der RMF begrüßte im Namen der Andernacher Videokonferenz-Teilnehmer die Möglichkeit, über moderne Multimedia-Technik wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer in früheren Zeiten undenkbaren Geschwindigkeit einem breiten Fachpublikum zugänglich zu machen. Wie Dr. Elsner weiter betonte, wird die Rhein-Mosel-Fachklinik „als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz diese Form der Vermittlung von Forschung und Lehre im Interesse der zu behandelnden Patienten weiter ausbauen. Die Qualität der psychiatrischen Behandlung wird sich auf hohem Niveau weiter verbessern lassen und nicht zuletzt werden die in unser Klinik in der Ausbildung befindlichen Ärzte und Therapeuten hiervon profitieren“.

Andernacher Stadtzeitung, 09. Juli 2000

 

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