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Durch Kliniken weht Unternehmerwind

05.01.2000, Das Landeskrankenhaus mit Sitz der Geschäftsführung in Andernach ist um drei weitere Fachkrankenhäuser aufgestockt worden - 2100 Mitarbeiter

Aufgaben und Kompetenzen im Gesundheits- und Sozialwesen auch auf Landesebene zu bündeln, bewähren sich seit Januar 1997 mit der Gründung des Landeskrankenhauses. Drei weitere Kliniken gehören seit Jahresbeginn dazu. Die Geschäftsführung hat ihren Sitz in Andernach.

Zum Landeskrankenhaus gehören seit Anfang '97 die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach (früher LNK), die Rheinhessen-Fachklinik Alzey und die Neurologische Klinik Meisenheim. Jetzt sind dem Landeskrankenhaus (Anstalt des öffentlichen Rechts) weiterhin das Kinderneurologische Zentrum Mainz (Zentrum für Sozialpädiatrie, Frühförderung und Spina), das Sprachheilzentrum Meisenheim (Zentrum für die Behandlung von Kommunikationsstörungen) und die Reha-Klinik "Rheingrafenstein" in Bad Münster am Stein (Zentrum für Geriatrie, Orthopädie und Rehabilitation) angegliedert worden.

Nach den Worten von Gesundheitsminister Florian Gerster, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Landeskrankenhauses ist, setzt das Land Rheinland-Pfalz damit die begonnene Verwaltungsmodernisierung seiner Gesundheitseinrichtungen in konsequenter Weise fort. Durch den rechtlichen und organisatorischen Zusammenschluss würden die Zukunftschancen für die Einrichtungen wesentlich verbessert.

Nach Auffassung von Geschäftsführer Norbert Finke haben die Belegschaften der drei bisherigen Kliniken "längst die Notwendigkeit erkannt und die Herausforderung angenommen, dem verschärften Wettbewerb im Gesundheitswesen gerecht zu werden". Die bisher behördlich geführten und strukturierten Landesbetriebe werden laut Finke - ebenfalls wie die drei Kliniken vorher schon - mit den Mitarbeitern in moderne, dynamische und sozial verpflichtete Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens umgewandelt. Das Landeskrankenhaus sei bereits zugeschnitten auf die Unternehmenskonzeption: "Weg von Landesbetrieben und hin zu modernen Dienstleistungsunternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen."

Ab dem 1. Januar betreibt das Landeskrankenhaus damit im psychiatrischen/neurologischen Leistungsfeld drei Fachkrankenhäuser, fünf Tageskliniken, zwei Institutsambulanzen, zwei psychiatrische Pflegeheime mit mehreren Außenwohngruppen, eine Rehabilitationsklinik, ein Kinderneurologisches Zentrum und ein Sprachheilzentrum an insgesamt zehn Standorten in Rheinland-Pfalz. Das Landeskrankenhaus beschäftigt jetzt insgesamt 2100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel sei einzig und allein, Patienten und Heimbewohnern medizinisch und pflegerisch hochwertige Versorgungs- und Betreuungsleistungen abzubieten, so Norbert Finke.

Rhein-Zeitung, 05. Januar 2000

 

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