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Empfang der Geschäftsführung für Dr. Peter Hotz

08.10.2008, Neuer Chefarzt für Suchtmedizin und Sozialpsychiatrie an der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach

Nach dem unerwarteten plötzlichen Tod von Dr. Albrecht Quast im vergangenen Jahr fand die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach mit Dr. Peter Hotz einen neuen Chefarzt der Abteilung für Suchtmedizin und Sozialpsychiatrie. In der vergangenen Woche wurde Dr. Hotz, der bereits im August seinen Dienst antrat, im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Geschäftsführung des Landeskrankenhauses (AöR) offiziell begrüßt. Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß erinnerte an "bleibende Verdienste und Anerkennung" von Dr. Quast. Und dessen Nachfolger "wird sicher daran anknüpfen". Zu Dr. Hotz: "Ich glaube, Sie sind der ideale Kandidat". In Andernach habe man einen hohen Anspruch an einen Chefarzt, der ein guter Arzt sein müsse, aber auch eine Führungspersönlichkeit mit Personalverantwortung. Gleichzeitig hat ein Chefarzt mit Budgetverantwortung aber auch stets die Wirtschaftlichkeit seiner Abteilung im Auge zu behalten.

Die Geschäftsführung erwartet von Dr. Hotz, dass er dazu beiträgt, die Abteilung weiterzuentwickeln. Schon in ersten Gesprächen habe er eigene Ideen eingebracht, erzählte Dr. Gaß zuversichtlich. Er wünsche ihm eine glückliche Hand, "die Kompetenz bringen Sie zweifellos mit".

Dr. Elsner, Ärztlicher Direktor der Rhein-Mosel-Fachklinik, sagte, Dr. Hotz komme "in einer glücklichen Phase" der Entwicklung der Klinik, die in den vergangenen zwölf Jahren eine dynamische Entwicklung hinter sich habe. Beispielsweise meine man es ernst mit dem Trend zur Ambulantisierung. Dass Dr. Hotz bei seinem alten Arbeitgeber ausgiebige Erfahrungen mit ambulanter Behandlung sammeln konnte, wird ihm laut Elsner in Andernach zu gute kommen.

Auch der Personalratsvorsitzende Walter Lütz ist überzeugt, dass der neue Chefarzt "eine gute Wahl" ist, und "dass Sie die Abteilung gut leiten werden. Er versicherte, "Ihnen stehen hoch motivierte Mitarbeiter zur Seite, die Sie unterstützen werden".

Dr. Peter Hotz selbst freute sich, dass er "von der ersten Minute an freundlich empfangen" worden sei und unterstrich, wie wichtig ihm eine gute Beziehung zu den Mitarbeitern sei. Er brachte in ersten gedanklichen Ansätzen an, was von ihm künftig zu erwarten ist. So sagte er etwa, es dauere durchschnittlich 15 Jahre, bis ein Süchtiger erstmals in der Klinik auftauche. Dies sei "viel zu spät", schnellere und angemessene Therapiemöglichkeiten seien angebracht. Einige Patienten "kommen immer wieder", 80% der Aufnahmen würden von 20% der Patienten verursacht. Dies zeige, dass einigen die Therapie nur kurzzeitig helfe. Dr. Hotz sprach eine Vernetzung an sowie die Möglichkeit, neue Hilfen einzusetzen. Zudem sieht er neue Behandlungsstrukturen günstiger für die Solidargemeinschaft der Beitragszahler.

Peter Hotz studierte von 1985 bis 1992 Politische Wissenschaften, Philosophie und Medizin in Heidelberg, Berlin und Bonn. 1993 promovierte er in Medizin und war als Arzt im Praktikum sowie als Assistenzarzt in Asbach tätig. 1995 wechselte er als Assistenzarzt nach Bonn und absolvierte 2002 die Prüfung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. 2006 schließlich wurde er zum Leitenden Oberarzt der Rheinischen Kliniken Bonn ernannt. Seit August dieses Jahres ist er Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin und Sozialpsychiatrie der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach.

Andernacher Stadtzeitung, 8. Oktober 2008

Dr. Peter Hotz (2.v.l.) und seine Ehefrau mit Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß und dem Ärztlichen Direktor Dr. Stefan Elsner.
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