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Depression öffentlich thematisiert

22.06.2012, Regionales Bündnis rüttelt mit Lauf wach und informiert über die Krankheit

Eine Depression musste nicht schamhaft verschwiegen werden, denn es kann jeden treffen: das regionale Bündnis gegen Depression Rhein/Ahr/Wied hat am Samstag einen "Walk gegen Depression" veranstaltet, der an einem Aktionsstand in der Neuwieder Innenstadt endete. Auch die Andernacher Rhein-Mosel-Fachklinik und die Barmherzigen Brüder Saffig engagieren sich im Bündnis. Sinn des öffentlichen Marsches war alles, wie Menschen für das Thema Depression zu sensibilisieren und möglichst umfassend über die Krankheit und Hilfsangebote zu informieren.

Fachärzte der am Bündnis beteiligten Kliniken standen Rede und Antwort. Eine Selbsthilfegruppe stellte sich ebenso vor wie die AWO-Tagesstätte Neuwied. In einer Expertenrunde, an der auch eine Betroffene teilnahm, wurde deutlich, welche die ersten Anzeichen sind und wie wichtig es ist, sich schnell Hilfe zu holen. Gerade in dieser Region gibt es durch Fachkliniken, Fachärzte und speziell ausgebildetes Personal einige Möglichkeiten.

Das regionale Bündnis gegen Depression ist eines von etwa 70 bundesweit und im benachbarten Ausland. In Rheinland-Pfalz nahm das Gesundheitsministerium die Idee auf und stützte die Initiatoren bei der Gründung auf regionaler Ebene - die Internetseite www.rlp-gegen-depression.de gibt einen Überblick über die Bemühungen und informiert über Termine wie etwa Vorträge zum Thema Depression. Zum Bündnis gehören neben der Rhein-Mosel-Fachklinik und den Barmherzigen Brüdern auch die DRK-Fachklinik Bad Neuenahr, die Dr. von Ehrenwall`sche Klinik, das Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach und die Psychiatriekoordinatoren der Landkreise Mayen-Koblenz und Neuwied, der Teilhabekoordinator des Landkreises Ahrweiler und Einzelpersonen.

Rhein-Zeitung, 22. Juni 2012

'Walk gegen Depression' des regionalen Bündnisses Rhein/Ahr/Wied.
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