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Experten diskutierten über Pflege

13.09.2008, 140 Spezialisten aus Deutschland kamen zur Tagung nach Andernach

Durch neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik befindet sich auch die Krankenpflege im Umbruch. Auf das Pflegepersonal kommen zahlreiche Änderungen zu, die es zu vermitteln gilt. Daher tagte erstmals der Landesverband der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK). In der Andernacher Rhein-Mosel-Fachklinik kamen etwa 140 Experten zusammen, die darüber diskutierten, wie die neuen Herausforderungen von den Pflegenden der Psychiatrie gemeistert werden können.

Werner Stuckmann, Landesvorsitzender der BFLK und Pflegedirektor der Klinik Nette-Gut, beschreibt, welche Ziele die Tagung verfolgt: Es tut sich gerade sehr viel in der Gesundheitspolitik. So müsste etwa der Ärztemangel in den Krankenhäusern aufgefangen werden. Zukünftig sollen Pflegende mit Zusatzqualifikationen bestimmte Aufgaben erledigen. Zu den neuen Arbeitsbereichen von Pflegekräften mit einem Studienabschluss gehöre etwa die Organisation der Behandlung von Kranken oder die Zusammenfassung von Behandlungsdaten. Doppelerhebungen würden so entfallen und Ärzte entlastet, erklärt Stuckmann.

Themen der Fachvorträge des Tages waren etwa die zukünftige Organisation von Stationen in Krankenhäusern oder Neuentwicklungen bei Pflegeabläufen, die mithilfe von Computern koordiniert werden. Angesprochen wurden auch Probleme, die nach der stationären Behandlung von Patienten entstehen, wie etwa der Umgang mit mangelndem Selbstwertgefühl oder mit Angstzuständen.

Die Tagung des Landesverbandes der BFLK soll zukünftig jährlich in Andernach stattfinden. Geplant ist auch, ab dem kommenden Jahr einen Landespreis der BFLK für neue Konzepte in der Pflegepraxis zu verleihen, wurde betont.

Rhein-Zeitung, 13. September 2008

Mehr als 140 Teilnehmer hatten sich im Konferenzzentrum der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach eingefunden.
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