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Zwei Stationen im Klinischen Zentrum neu gestaltet

27.08.2008, Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach wird kontinuierlich modernisiert

Herzlich begrüßt vom Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) Dr. Gerald Gaß konnten sich viele medizinische, soziale und pflegerische Mitarbeiter ein anschauliches Bild von der Modernisierung zweier Stationen in der Rhein-Mosel-Fachklinik machen. Bei der offiziellen Einweihung dieser Stationen im Klinischen Zentrum wies Dr. Gerald Gaß auf die umfassende Sanierungsarbeiten hin, die die Rahmenbedingungen in der Klinik weiter verbessert haben.

„Zwei-Bett-Zimmer mit rollstuhlgerecht ausgebauten Nasszellen, einladende Sitzgruppen auf den Fluren, gemütliche Aufenthaltsräume, helle und freundliche Farben im gesamten Stationsbereich“, so beschrieb der Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Landeskrankenhaus (AöR) Wolfgang Willenberg die neue Situation der Gerontopsychiatrischen Abteilung im Klinischen Zentrum, die von den Gästen wohlwollend in Augenschein genommen wurde.

Nunmehr sind auch die im Klinischen Zentrum befindlichen Diagnostik- und Funktionsbereiche für die älteren Patienten wesentlich leichter erreichbar als früher, wo die Frauen und Männer im weiter entfernten Maria Hafner Haus untergebracht waren. „Da Patienten im höheren Lebensalter häufig auch an körperlichen Erkrankungen leiden, bestehen besonders in diesem Bereich umfangreiche diagnostische und medizinische Anforderungen“, erläuterte Dr. Andreas Korn, der der Gerontopsychiatrischen Abteilung in der Klinik neue Strukturen und neue Konzepte vermittelt und somit die positive Entwicklung dieses Bereiches entscheidend geprägt hat.

„Mit dem Abschluss dieser Baumaßnahme und dem Umzug konnten wir die Infrastruktur der Klinik und die Voraussetzungen für eine optimale Versorgung der Patienten noch einmal verbessern“, freute sich Dr. Gerald Gaß über das gelungene Werk, das mit seinen insgesamt 48 Betten rund 2,5 Millionen Euro gekostet hat, die aus Eigenmitteln aufgebracht worden sind.

„Wir leben im Jahrhundert der alten Menschen. Wir erleben ein zunehmendes Durchschnittsalter und somit auch eine Zunahme der notwendigen Pflege alter Menschen. Es ist eine Steigerung sowohl von Depressionen, Demenz-Erkrankungen und anderen Störungen der Hirnfunktionen festzustellen, wobei die Gerontopsychiatrie den alten Menschen in seiner Ganzheit behandeln und betreuen will. Wir haben in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte in der gerontopsychiatrischen Versorgung gemacht. Die Rhein-Mosel-Fachklinik möchte ihren Teil zu einer stetigen Verbesserung der Behandlung und Versorgung individuell und kompetent wahrnehmen“, erläuterte der Ärztliche Direktor Dr. Stefan Elsner.

Der verantwortliche Abteilungsarzt Dr. Andreas Korn betonte die Notwendigkeit, die Behandlung keinesfalls nur an medizinisch-psychiatrischen Diagnosen auszumachen. Es müssen die vorhandenen Fähigkeiten der Patienten, deren Biografie und Bedürfnisse sowie deren Belastbarkeit berücksichtigt werden. Somit spielen natürlich die individuellen Faktoren bei der pflegerischen und sozialen Betreuung eine wesentliche Rolle, „in die auch die Angehörigen mit einbezogen werden müssen“, betonte der Arzt, der darauf verwies, dass die Patienten im Durchschnitt 26 Tage in der Klinik bleiben.

„Mit der Neugestaltung der beiden Stationen wurden für die Mitarbeiter hervorragende Arbeitsbedingungen geschaffen, wobei für sie die Möglichkeit der Einbeziehung bei den Planungen gegeben war“, betonte Pflegedirektorin Rita Lorse, die ebenfalls noch einmal die jetzt vorhandenen kurzen Wege zu den Diagnostik- und Therapieräumen erwähnte. Stationsleiterin Vera Braband-Ziss erinnerte an die vorangegangene schwierige Umzugsphase, die mit großem Zeit- und Betreuungsaufwand verbunden war. „Jetzt sind wir natürlich froh, dass wir in diesen modernen Räumlichkeiten mit neuer Motivation zum Wohl unserer Patienten arbeiten können. Wir haben bereits erleben dürfen, dass viele Patienten regelrecht aufblühen und sich über die angenehme Atmosphäre freuen“, sagte Vera Braband-Ziss.

Andernacher Stadtzeitung, 27. August 2008

Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß bei seiner Begrüßungsansprache.
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