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Tagesklinik bietet jetzt mehr Platz zur Therapie

18.02.2011, In Mayen können 20 Patienten behandelt werden

Seit 14 Jahren gibt es die Tagesklinik in Mayen zur teilstationären Behandlung psychisch kranker Erwachsener. Jetzt sind neue, größere Räumlichkeiten in der Siegfriedstraße eröffnet worden, die 20 Patienten Platz bieten.

Die Klinik, die an die Rhein Mosel Fachklinik Andernach angeschlossen ist, zog im alten Krankenhaus zwei Etagen tiefer und ist nun modern und hell eingerichtet. Darüber hinaus verfügt die Klinik jetzt über 60 m² mehr Raum als vorher und kann somit anstatt wie früher 15 Patienten nun fünf weitere teilstationären Plätze anbieten. Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses als Träger der Klinik, freute sich über die Erweiterung: "Menschen, die auf der Warteliste standen, können nun vorzeitig angenommen werde", sagte er zur Eröffnung. Die Klinik habe eine hervorragende Anbindung an das Mutterhaus in Andernach und biete die Möglichkeit, die Patienten in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu behandeln.

Rund 100 Patienten kamen im vergangenen Jahr zur Behandlung in die Mayener Tagesklinik und blieben im Schnitt sechs und 36 Tage lang. Das Krankheitsbild der Hilfe suchenden Menschen hat sich verändert, sagt Chefarzt Dr. Peter Hotz: "Heute behandeln wir in erster Linie Patienten mit Depressionen, burn-out-Symptomatik und Mobbing am Arbeitsplatz", sagte er. Diese Erkrankungen erfordern ein vielschichtiges therapeutisches Angebot, das dank der größeren Räumlichkeiten nun noch besser umgesetzt werden kann.

Personell ist die Klinik mit zwei Fachärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie, einem Psychotherapeuten, einem Sozialpädagogen und drei Fachkrankenschwestern sowie der Unterstützung durch weitere Pflegekräfte gut gerüstet, sagt Hotz. In den Räumen der Tagesklinik findet sich auch die Außenstelle der psychiatrischen Institutsambulanz der Andernacher Hauptklinik. Das bedeutet für die Einwohner des Kreises Mayen-Koblenz: kurze Wege zu einer psychiatrischen Behandlung, wenn die Möglichkeiten der niedergelassenen Ärzte ausgeschöpft sein sollten.

Rhein-Zeitung, 18. Februar 2011

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