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Richtfest im Wohnpark Bauheck

27.09.2011, Gut im Zeitplan: Einrichtung für psychisch Kranke soll im Frühjahr 2012 Arbeit aufnehmen

Der Bau des Wohnheims für psychisch erkrankte Menschen in Cochem-Bauheck schreitet voran. Am kommenden Freitag wird bereits Richtfest gefeiert. "Die Bauarbeiten laufen wie geplant, und wir sind optimistisch, dass die Einrichtung mit Beginn des zweiten Quartals 2012 ihren Betrieb aufnehmen kann", so Karlheinz Saage, der Direktor Heime des Landeskrankenhauses Andernach.

In Brauheck entsteht derzeit ein Wohnpark mit 24 Plätzen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Vorgesehen sind drei Wohneinheiten. In zwei sogenannten Gruppenhäusern sind jeweils Wohngruppen mit acht Plätzen untergebracht, ein drittes Gebäude bietet für acht Trainingsappartments Platz. Alle drei Häuser sind baulich verbunden mit dem zentralen Gebäude, in dem die Mensa mit Küche und Lagerräumen, die Verwaltung, Räume für tagesstrukturierende und therapeutische Angebote sowie ein großer Begegnungsraum untergebracht sind. Der Wohnpark soll eine noch vorhandene Lücke im Kreis Cochem-Zell bei der Versorgung von Menschen mit psychischer Erkrankung schließen. Dadurch können derzeit noch heimatfern untergebrachte Menschen aus der Region wieder in den Kreis zurückkehren und hier die sozialen Bezüge zu ihren Familien und Freunden wieder aufleben lassen. Die Einrichtung wird zudem die bereits vorhandenen Angebotsstrukturen wie das Wohnen für behinderte Menschen in Brauheck oder die Tagesstätte in Cochem mitnutzen.

Vor Beginn der Bauarbeiten hatte es um den Wohnpark teilweise heftige Diskussionen im Bauheck gegeben. Viele Bürger kritisierten, dass der Cochemer Höhenstadtteil wegen zahlreicher sozialer Probleme nicht der geeignete Ort für ein solches Wohnheim sei. Die Rhein-Mosel-Fachklinik wie auch die Stadt hatten diese Bedenken nicht geteilt. Im Mai war auch eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Koblenz gegen das Bauvorhaben gescheitert. Das Landeskrankenhaus hofft, dass beim Richtfest möglichst viele Brauhecker vorbeischauen werden.

"Wir laden dazu neben den offiziellen Vertretern von Stadt und Kreis auch den Bürgerverein Cochem-Brauheck sowie die Burger und zukünftigen Nachbarn ein", so Karlheinz Saage. An Ständen wird es Informationen über das zukünftige Angebot der Einrichtung und ihrer Kooperationspartner im Wohnpark geben. Vertreter der Caritaswerkstatt werden ebenso für interessierte Bürger ansprechbar sein wie die Tagesstätte für psychisch behinderte Menschen der Stiftung Bethesda St. Martin und die Ärzte der Tagesklinik Cochem.

Rhein-Zeitung, 27. September 2011

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