Zu den Inhalten springen

Navigation

Suche

twitter

Servicenavigation

Funktionen

| Schriftgröße
 

Presse Detailansicht

Ambulante Hilfsangebote der Rhein-Mosel-Fachklinik sind "bundesweit einzigartig"

02.04.2013, Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde stellt der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach ein hervorragendes Zeugnis aus

Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde (BAG GPV) waren zu Gast in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, um sich über das Behandlungsspektrum der Klinik und die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen in der Region zu informieren

Die Bundesarbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss verschiedener Gemeindepsychiatrischer Verbünde im gesamten Bundesgebiet mit der Zielsetzung der Einhaltung von definierten Standards für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Rahmen einer regionalen Pflichtversorgung sowie der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität. Der Gemeindepsychiatrische Verbund Mayen-Koblenz und Stadt Koblenz ist Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft und hat sich damit dem Ziel verpflichtet, innerhalb seines Versorgungsgebietes wohnortnahe und umfassende Hilfsangebote für psychisch kranke Menschen bereit zu stellen. Neben der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach gehören das Brüderkrankenhaus Saffig, Heinrich-Haus Neuwied gGmbH, Betreutes Wohnen in Koblenz e.V., Stiftung Bethesda St. Martin in Koblenz und Plaidt sowie die Gemeindepsychiatrie Westerwald/Eifel gGmbH dem Gemeindepsychiatrischen Verbund Mayen-Koblenz / Stadt Koblenz an.

In Begleitung der Psychiatrie-Koordinatorin Mayen-Koblenz / Stadt Koblenz Christina Meirich waren Vorstandsmitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft jetzt zu Gast in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach und in den übrigen Einrichtungen, um sich über die Strukturen der Hilfsangebote und die Weiterentwicklung des Gemeinde-psychiatrischen Verbundes zu informieren.

Großes Interesse bei den Besuchern fanden die ausgeprägten ambulanten Angebote der Rhein-Mosel-Fachklinik, die in dieser Form als "bundesweit einzigartig" hervorgehoben wurden. Sowohl die Psychiatrische Institutsambulanz als auch die Ambulante psychiatrische Pflege haben als aufsuchende Dienste die Aufgabe, wiederkehrende stationäre Klinikaufenthalte zu vermeiden oder zu verkürzen.

Diesem Ziel dient auch das Angebot "stattkrankenhaus": Menschen mit Psychosen durchleben im Rahmen ihrer oft chronischen Erkrankung immer wieder Phasen der relativen Stabilisierung, aber auch Krisen. Deshalb ist ein kontinuierlicher Behandlungsprozess wichtig: Schon vor der Entlassung aus dem akutstationären Bereich wird gemeinsam mit den Betroffenen geklärt, wie die Behandlung weiter geführt wird. Das Team des »stattkrankenhaus« unterstützt die Betroffenen schon während des Krankenhausaufenthalts und organisiert zusammen mit den Stationsmitarbeitern die weitere Behandlung, die danach aufsuchend erfolgen kann. Das Angebot "stattkrankenhaus" wurde als bundesweit beispielgebendes Modellprojekt hervorgehoben.

Daneben fand auch die Einbeziehung der Angehörigen und der Psychiatrie-Erfahrenen in allen im Gemeindepsychiatrischen Verbund zusammengeschlossenen Einrichtungen hohe Anerkennung. Die Beteiligten waren sich einig, dass diese gute Zusammenarbeit im Interesse aller Hilfesuchenden in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden sollte.

Andernach Aktuell, 2. April 2013

Die Psychiatrie-Koordinatorin Mayen-Koblenz und Stadt Koblenz Christina Meirich (li.) und der 1. Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde bei der Abschlussbesprechung in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.
© Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach 2017 | Impressum | Haftungsausschluss