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Aktionsplan für gleichwertige Lebensbedingungen entwickelt

10.12.2013, Landeskrankenhaus möchte Teilhabe behinderter Menschen ermöglichen

Das Landeskrankenhaus in Andernach engagiert sich für gleichwertige Lebensbedingungenbehinderter und nicht behinderter Menschen. Als größter Anbieter psychiatrischer und neurologischer Leistungen in Rheinland-Pfalz, sieht sich das Landeskrankenhaus in der Verantwortung, seine Arbeit und seine Angebote an der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auszurichten. Gemeinsam mit der Gesamtschwerbehindertenvertretung und dem Gesamtpersonalrat wurde ein "Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" entwickelt, der für alle Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR) gültig ist.

Der Aktionsplan enthält viele Maßnahmen und Zielsetzungen über die gesamte Bandbreite des Handelns in den Einrichtungen des  Landeskrankenhauses (AöR) und verfolgt das Ziel, die strukturelle Ausgrenzung behinderter Menschen zu verhindern und ihre gesellschaftliche Einbeziehung zu verbessern. Die Ziele des Aktionsplans orientieren sich an grundlegenden Lebensbereichen, zu denen als wesentliche Bestandteile die Bereiche "Gesundheit und Pflege" sowie "Arbeit" gehören.

"Unsere Angebote zur Gesundheitsversorgung unter Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse behinderter Menschen werden wir auch zukünftig weiter ausbauen", hob Karlheinz Saage, Direktor Heime im Landeskrankenhaus (AöR), hervor. "Im Bereich "Arbeit" bieten wir selbst als großer Arbeitgeber mit über 3.000 Beschäftigten mehr behinderten Menschen sichere Arbeitsplätze als es die gesetzlich festgelegte Quote von 5% vorschreibt."

Bei der öffentlichen Vorstellung des Aktionsplans war auch der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, anwesend. "Mit der Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen haben die Vereinten Nationen eine eindeutige Richtung für die zukünftige Politik für und mit Menschen mit Behinderungen vorgegeben, in deren Mittelpunkt die Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe steht", betonte er.

"Wir sehen Behinderung als einen normalen Bestandteil menschlichen Lebens an", stellten alle an der Erarbeitung des Aktionsplans Beteiligten übereinstimmend fest, Die aufgeführten Ziele und Maßnahmen werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt werden, um behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu verschaffen.

Rhein-Zeitung, 10. Dezember 2013

 

Matthias Rösch übergab Direktor Karlheinz Saage den Staffelstab für Unternehmen, die sich an der Umsetzung der UN-Konvention beteiligen. Weiter auf dem Foto: Andreas Wörner, Gesamtpersonalrats-
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