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Weiterbildungskonzept

Einführung in die Arbeitsstätte

Vor dem Stellenantritt
Nach abgeschlossenem Bewerbungsgespräch beim Chefarzt wird der Bewerber durch den Chefarzt oder Oberarzt durch die Klinik geführt. Er lernt dabei eine Neurologische Allgemeinstation, die Stroke Unit und Intensivstation, die Röntgen- und CT-Abteilung, das Neurosonologische und Neurophysiologische Labor sowie das Liquorlabor kennen.
Er kann zum Klinikbetrieb Fragen stellen. Der Bewerber wird zudem ermutigt mit einem fortgeschrittenen Assistenzarzt noch offene Fragen zu diskutieren. Entscheid über Stellenvergabe innerhalb von 14 Tagen.

Bis zum Stellenbeginn wird der zukünftige Assistenzarzt durch die Sekretärin des Chefarztes und die Personalbabteilung über administrative Vorgänge (Vertrag) sowie durch den OA (Ferien- und Dienstplanung) jeweils möglichst früh informiert.


Beim Stellenantritt
Der Assistenzarzt wird durch einen erfahrenen Assistenten oder Oberarzt am ersten Tag persönlich in die Klinik eingeführt und mit der zu betreuenden Abteilung vertraut gemacht. Dieser Assistenzarzt oder Oberarzt bleibt auch in den kommenden Tagen sein direkter Ansprechpartner bei offenen Fragen.
Die organisatorischen Belange (Kleider, Piepser, Schlüssel, etc.) werden am ersten Tag im Rahmen der Vorstellung in der Personalabteilung und im Sekretariat Neurologie geregelt. Der Assistenzarzt nimmt nach seinem Stellantritt an einer Einführungsveranstaltung der Rhein-Mosel-Fachklinik für neue Mitarbeiter teil.

Der Assistenzarzt wird den anderen leitenden Abteilungsärzten und der Pflegedienstleitung vorgestellt. Darüber hinaus erfolgt eine Vorstellung des neuen ärztlichen Mitarbeiters dem gesamten ärztlichen Kollegium in der jeweils monatlich stattfindenden gemeinsamen Neurologisch-Pyschiatrischen Fallkonferenz.

Am ersten Tag wird dem neuen Assistenzarzt ein strukturierter persönlicher Einführungsordner übergeben. Dieser enthält u.a. die Weiterbildungsordnung, das Logbuch Weiterbildung Neurologie, Therapiestandards und Leitlinien der Abteilung für Neurologie, Dienstanweisungen etc.

Betreuung durch Tutoren
Neue Assistenzärzte werden je nach ihrem bisherigen Weiterbildungsstand den jeweiligen Stationen und damit den betreuenden Oberärzten zugeordnet. Prioritär wird der zuständige Oberarzt den neuen Assistenten auf seiner Station während mindestens 4 Wochen intensiv schulen. Vor Ablauf der Probezeit erfolgt ein Qualifikationsgespräch mit dem zuständigen Oberarzt und dem Chefarzt. Dieses Gespräch wird dokumentiert und der Personalabteilung zugeleitet.

Bis der Assistenzarzt nach entsprechender Qualifikation für den Notfall- und Nachtdienst „freigegeben“ ist, werden Krankengeschichte und Berichte (z.B. Aufnahmeuntersuchungsdokumentation, Kurzentlassungsberichte, Entlasssungsbriefe, technische Zusatzbefunde) durch den Oberarzt  und Chefarzt kontrolliert und vidiert. Nach dieser ersten Phase erfolgen Kontrollen stichprobenweise bei den Visiten und Patientenvorstellungen und es werden nur noch die definitiven Entlassungsberichte vidiert.


Zielvereinbarungen
In der ersten 4-8 Arbeitswochen werden im Rahmen eines halbstündigen persönlichen Gespräches mit dem Chefarzt die Ziele für das erste Weiterbildungsjahr zusammen definiert, schriftlich fixiert und dann auch vidiert. Dabei wird auf die bisherige Weiterbildung und auch auf die individuellen Ziele des Assistenten abgestützt.
Weitere Weiterbildungs- und Zielvereinbarungsgespräche erfolgen mindestens einmal jährlich, bei Bedarf häufiger.
In diesen Zielvereinbarungen werden auch mögliche praktische Kurse (z.B. Ultraschallkurs, Neurophysiologiekurse, Kurse zur Erlangung der Fachkunde Computertomographie Neuralachse, Gutachtenkurs) oder Weiterbildungsveranstaltungen diskutiert.
Die leitende Oberärztin koordiniert den Einsatz der Assistenzärzte und ist, nach Rücksprache mit dem Chefarzt, besorgt, dass die vorgeschriebenen externen Weiterbildungen möglich sind.

Anlässlich der Qualifikation nach 12 Monaten sowie im Verlauf mindestens einmal jährlich wird überprüft, ob die vorgesehenen Ausbildungsziele erreicht wurden.

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