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Abteilung für Suchtmedizin und Sozialpsychiatrie

Diese Abteilung bietet ein differenziertes Entgiftungsprogramm für
Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige auf 3 Qualitätsebenen an:

  • Die geschlossene Entgiftungsstation Haus am Rennweg 1
  • Die offen geführte Station Haus am Rennweg 3 a
  • Die offene Therapiestation Haus am Rennweg 3 b

Die Station HaR 1 verfügt über 25 Behandlungsplätze, auf der offen geführten Station HaR 3 a bieten wir 9 Entgiftzungsplätze an, die offene Therapiestation HaR 3 b verfügt über 16 Behandlungsplätze.

Wir gehen von einem Abhängigkeitsverständnis aus, wonach nicht Alkohol den Alkoholismus verursacht, sondern Alkoholismus ein Symbol für eine abhängige Lebenshaltung und ein Symptom für innere Beziehungskonflikte ist. Aus diesem Grund bieten wir nicht nur eine medizinisch orientierte Entgiftung an, vielmehr bieten wir die Möglichkeit, sich in Gruppengesprächen mit der Abhängigkeit und den damit verbundenen Problemlagen auseinanderzusetzen.

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Behandlungsangebote in der Entgiftung
  • Medizinische Behandlung der Entzugssymptomatik und der allgemein-medizinischen und neurologischen Begleiterkrankungen
  • Hirnleistungstraining bei Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses
  • Motivationsgruppe und Einzelgespräche (Entwicklung und Festigung von Krankheitseinsicht und Änderungsmotivation)
  • Information über Abhängigkeitsverhalten und suchtmittelfreie Alltagsbewältigung
  • Frauen-Gesprächsrunde
  • Gruppendynamisch orientierte Sporttherapie
  • Sozialarbeiterische Hilfestellung
  • Regionale Selbsthilfegruppe der AA (Anonyme Alkoholiker)
  • Drogengruppe
  • Angehörigengruppe
  • Krisenintervention
  • Suchtspezifische Ergotherapie
Therapieangebot

Für Patientinnen und Patienten, die über die Entgiftung hinausgehend einer weiteren Behandlung bedürfen, bieten wir eine 10 wöchige Therapie an, die psychotherapeutisch ausgerichtet ist. Die Behandlung ist vor allem für Patient/innen angezeigt, die neben der Suchterkrankung an schwerwiegenden psychischen und psychiatrischen Erkrankungen leiden.

Behandlungsziele
  • Abbau von Abwehrmechanismen
  • Erkennen und Akzeptieren der Alkoholabhängigkeit und Entwicklung eines angemessenen Krankheitskonzeptes
  • Förderung der Selbstkontrolle und Realitätswahrnehmung
  • Stärkung lebenspraktischer Fähigkeiten und der Alltagsbewältigung sowie Förderung des Selbstwertgefühls
  • Psychosoziale Stabilisierung
  • Krisenbewältigung
  • Anbindung an soziale Netzwerke und Selbsthilfegruppen
Behandlungsmethoden
  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Info-Gruppe
  • Sozialarbeiterische Hilfestellung
  • Arbeitstherapie
  • Ergotherapie
  • Sporttherapie
  • Freizeitgestaltung
  • Frauengruppe
  • Selbsthilfegruppen
  • Angehörigengruppe
  • Entspannungstherapie

Es erfolgt eine psychotherapeutische Behandlung unter Berücksichtigung von tiefenpsychologischen, sozial- und verhaltenstherapeutischen Aspekten. Die Behandlung orientiert sich an der Lebenswelt der Patient/innen und daran, wie die Patient/innen ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten erkennen und nutzen können.

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Dr. med. Peter Hotz
Chefarzt

Tel.: 02632 407-424
Fax: 02632 407-384
E-Mail: p.hotz@
rmf.landeskrankenhaus.de

 

Haus am Rennweg

  • Haus am Rennweg 1
    Tel.: 02632 407-400
  • Haus am Rennweg 3
    (zur Zeit im Haus Nette)
    Tel.: 02632 407-411

Haus Martinsberg

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