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Sporttherapie

Die Sporttherapie kompensiert und regeneriert mit geeigneten Mitteln des Sports gestörte psychische, soziale und körperliche Funktionen, beugt Sekundärschäden vor und fördert gesundheitlich orientiertes Verhalten. Sie nutzt neben der verbalen auch die Möglichkeit der non-verbalen Beziehungsgestaltung zwischen Sporttherapeut und Patient sowie auch zwischen den Patientinnen und Patienten untereinander. Sie setzt sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Ziel, die personalen, sozialen und sportspezifischen Kompetenzen des Einzelnen zu erhalten und zu fördern.

Kompetenzen

Die Erhaltung und Förderung der Kompetenzen wird über die Prozesse des Erlebens, Verhaltens und Handelns realisiert. Erreicht werden soll dies durch die gezielte Auseinandersetzung mit Aufgaben, Anforderungen, Gegenständen, Geräten, Medien, Partnern bzw. Gruppe, sowie den eigenen Verhaltens- und Handlungsmustern. Es werden dabei ganzheitliche Erlebnisse und Erfahrungsprozesse initiiert und vermittelt, die zu einer verbesserten Beziehungsfähigkeit des Patienten zu sich und seiner Umwelt führen sollen. Dabei werden vorrangig die positiven Ressourcen (z.B. Eigenantrieb, zielgerichtetes Handeln, Erfolgserlebnisse) in den Vordergrund gestellt, aber auch negative Anteile therapeutisch reflektiert.

Es kommen klassische bewegungs-, spiel- und sportspezifische Methoden, Techniken und Inhalte zum Einsatz:

  • Psychophysische Regulation
  • Energetisch-konditionell orientierte Methoden (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit)
  • Motorisch-koordinativ orientierte Methoden (Gleichgewicht, Reaktion, Orientierung)
  • Strukturierte Körperarbeit (Gymnastik, Körperbild)
  • Senso- und psychomotorische Verfahren
  • Tanz
  • Ausgewählte Angebote aus dem Freizeitsport

Zusätzlich werden Elemente aus weiteren Körper- und Bewegungsmethoden integriert wie z.B. aus der Atemtherapie, der PMR nach Jacobson, dem Autogenen Training, der Eutonie, dem Feldenkreis oder auch dem Thai Chi. Weiterhin fließen Aspekte der Gruppendynamik und der Verhaltensmodifikation mit ein.

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